Heidenheim –
Eine Stadt mit Zukunft !
Meine Ideen für eine gemeinsame Stadtentwicklung weiter...

Heidenheim –
Eine Stadt mit Zukunft !

Heidenheim an der Brenz mit den Stadtteilen Schnaitheim, Mergelstetten sowie den Ortsteilen Oggenhausen, Großkuchen und Kleinkuchen, ist die 26 größte Stadt im „Musterländle“ Baden-Württemberg. Deswegen ist es wichtig, selbstbewusst in die Zukunft zu blicken.

Mit über 40 Bildungseinrichtungen, vielen Vereinen, attraktiven Arbeitgebern, sowie einem breiten kulturellen Angebot, ist die Stadt weit über ihre Grenzen bekannt.

Gerne würde ich meine bisherigen Erfahrungen als Bürgermeister einbringen, um mit IHNEN und dem Gemeinderat zusammen die Stadt mit ihren Ortsteilen weiterzuentwickeln.

Meine Ideen für Heidenheim:

Hier finden Sie einige Themen, die mir besonders am Herzen liegen. Zusammen mit Ihnen und den Gremien in Heidenheim werden wir diese Ansätze besprechen und im Detail ausarbeiten.
Ich freue mich auf den Austausch und die Begegnung mit IHNEN.

Stadtentwicklungskonzept

Der Gemeinderat hat zusammen mit der Bürgerschaft und Stadtverwaltung Heidenheim bereits am 14.05.2013 ein Stadtentwicklungskonzept begonnen und dies stetig fortentwickelt. Dieses wunderbare Instrument ist mir durch meine heutige Tätigkeit bestens vertraut. Gerne würde ich dieses Format weiter ausbauen und mit Ihnen zusammen gemeinsame Stadtspaziergänge machen, um die Stadt besser kennenzulernen und die Potentiale aber auch die Herausforderungen der Stadt zu erarbeiten. Ziel sollte es sein, die politischen Interessen einzubinden, individuelle Vorschläge der Bürgerschaft mit einfließen zu lassen und dem neuen Oberbürgermeister die Stadt aus allen Perspektiven zu zeigen.
Wichtig ist es, dass die ausgearbeiteten Ergebnisse nicht nur den politisch Verantwortlichen vorgestellt werden, sondern auch die Bürgerinnen und Bürger durch eine Broschüre in ihrem Briefkasten durch die Stadtverwaltung über die Entwicklungen informiert werden. Nur zusammen kann es gelingen, das gesamte Potential der schönen Stadt Heidenheim an der Brenz mit den Ortsteilen weiterzuentwickeln. Darunter fallen auch die Weiterentwicklung des Stadtteils Schlossberg sowie ein allgemeiner Sanierungsplan für die öffentliche Infrastruktur.

Innenstadt


Darunter verstehe ich einen runden Tisch mit der Gastronomie und dem Einzelhandel für eine durchgängige und attraktive Innenstadt mit intelligenter Verkehrssteuerung. Die Stadt muss ihren Beitrag dazu leisten, ein Angebot zu schaffen, damit Fußgänger und Familien gerne im Innenstadtbereich verweilen. Dies bedeutet für mich, sichere Verkehrswege für Fußgänger*innen und Fahrradfahrer*innen zu implementieren, sowie die Innenstadt vom Durchgangsverkehr der Bundesstraße zu entlasten und in Richtung Gewerbegebiet zu lenken. Der Zielverkehr für die Innenstadt sollte schnell und geschickt zu Parkplätzen geleitet werden, damit die Kaufkraft in der Innenstadt erhalten bleibt und diese noch attraktiver gestaltet werden kann. Der Platz um das historische Rathaus wird aktuell saniert, jedoch sollte auch das jetzige Rathaus mit einer attraktiven Platzgestaltung und mehr Bezug zur Fußgängerzone das Stadtbild positiv abrunden. Ich könnte mir ein kleines flaches fließendes Gewässer in der Stadt vorstellen, in das Kinder zum Beispiel einfach mal die Füße strecken könnten.
Um die südliche Fußgängerzone weiter aufzuwerten, wäre es sinnvoll, von Seiten der Stadtverwaltung einen öffentlichen gut einsehbaren Raum zu schaffen, in dem Jugendarbeit mit Streetworkern oder die Seniorenakademie stattfinden kann, sowie Vereine ihr breites Angebot mitten in der Innenstadt vorstellen können. Aus meiner Sicht wäre zum Beispiel der „Stiefel“ ein perfekter Ort dafür gewesen, da durch die Glasfassaden bei Veranstaltungen die Fußgänger zum Eintreten motiviert werden und es würde gleichzeitig die Innenstadt aufwerten.
Bänke können Fußgänger und Radfahrer zur Rast und zum Verweilen einladen. Abwechslungsreiche Spielgeräte sollten für die Kinder in der Fußgängerzone aufgestellt werden, damit sich Familien in der Innenstadt wohlfühlen.
Heidenheim sollte in der Innenstadt mehr begrünt werden. Das Pflanzen von Bäumen zum Beispiel wird auch dazu beitragen, das Klima in der Innenstadt zu verbessern sowie in den heißen Sommern für einen kühlenden Effekt sorgen.

Ehrenamt / Vereinsleben

Die Vereine sind das Rückgrat unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens. Vereine integrieren und helfen Menschen, ein Heimatgefühl zu entwickeln.
Der wohl bekannteste Verein, durch den Heidenheim in der ganzen Republik in aller Munde ist, dürfte der 1. FC Heidenheim sein. Diese Strahlkraft ist für die Stadt von großer Bedeutung. Jedoch gibt es eine beeindruckende Zahl an Ehrenamtlichen, die sich in über 200 Vereinen, darunter der hsb, der SV Mergelstetten und der TSG Schnaitheim, direkt vor Ort für die Stadtgesellschaft einsetzen und Heidenheim zu dem machen, was es heute ist.
Während meinen zahlreichen Besuchen bei verschiedenen Vereinen, wurde ich sehr herzlich empfangen. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal bedanken. Interessant zu hören sind für mich die Erfolge sowie die Herausforderungen auch kleinerer Vereine.
Es beeindruckt mich, mit wieviel Herzblut und Engagement in Heidenheim das Vereinsleben stattfindet. Persönlich ist mir die Reaktivierung der Vereine sehr wichtig, da in Zeiten von Corona für diese kein Nachwuchs gewonnen werden konnte. Zudem sind ältere Mitglieder ausgeschieden.
Mir ist es wichtig, im Rahmen des Stadtentwicklungskonzeptes einen Runden Tisch mit allen Vereinen zu initiieren, um dieses große ehrenamtliche Engagement für die Stadt durch die Stadtverwaltung zu unterstützen.

Ökologie

Der Klimawandel wird die zukünftigen Generationen beschäftigen. Ein bewusster Umgang mit Ressourcen und Energie ist eine der Voraussetzungen dazu, die Klimaneutralität zu erreichen. Ein Klimaplan sollte erstellt und die Zusammenarbeit mit dem Landkreis verstärkt werden. Das Radwegenetz sollte man wie gesagt verbessern und ausbauen.
Bei der Erzeugung erneuerbarer Energien finde ich es wichtig, den Energiebedarf der Stadt, all ihrer Einwohner sowie ihrer Betriebe zu kennen. Hier ist zu prüfen, wodurch Energie eingespart werden kann, wie zum Beispiel die Umrüstung der Flutlichtanlagen der Sportplätze auf LED-Flutlicht, die momentan sehr hoch bezuschusst werden. Das Delta zwischen dem dann benötigten Verbrauch sollte durch erneuerbare Energien abgedeckt werden. In den Festsetzungen neuer Bebauungspläne sollte geregelt werden, dass insbesondere bei großen gewerblichen Hallen die Dachflächen für die Energieerzeugung genutzt werden.
Es gibt in verschiedener Hinsicht schon viele gute Ansätze, die man weiter entwickeln kann. Umwelt- und Klimabewusstsein muss bereits im Kindesalter geweckt werden, denn ein bewusster Umgang mit Energie führt zu sinkendem Energieverbrauch.
Persönlich fände ich es schön, wenn die allgemeinbildenden Schulen in Heidenheim eine Partnerschaft mit einem Bauernhof, dem Wildpark oder ähnlichen Einrichtungen eingehen, um ihren Unterricht nicht nur im Klassenzimmer, sondern auch vor Ort umzusetzen, um Verantwortungsbewusstsein für die Umwelt und die dort lebenden Tiere zu entwickeln. Kinder erkennen somit die Vorteile regional erzeugter Lebensmittel und können auch an die Themen Lebensmittelverschwendung und Schadstoffe in Lebensmitteln herangeführt werden.
Der Talhof und einige öffentlichen Einrichtungen gehen hier als gutes Beispiel bereits voran.
 

Kinder- und Jugendbetreuung

Die Kinderbetreuung ist mir ein wichtiges Anliegen. Bei den Konzeptionen der einzelnen Einrichtungen sollte man zusammen mit den pädagogischen Fachkräften Schwerpunkte (Fremdsprachen, Musik, naturnah) besser herausbilden. Dies wurde in einigen Einrichtungen in Heidenheim schon umgesetzt z.B. Waldkindergarten, Sprachförderung. Dieses Angebot gilt es weiter auszubauen.
Ich konnte bereits in meiner bisherigen Tätigkeit als Bürgermeister die Erfahrung machen, dass es für Familien sehr unterstützend wirkt, wenn man einen festen Ansprechpartner für sein Kind hat, egal ob es um den Kindergarten, die Schulkindbetreuung, die Schulsozialarbeit, das Essen in den Einrichtungen oder den Jugendtreff geht. Somit merken auch die Sachbearbeiter relativ schnell, wenn ein Kind nicht ganz die Aufmerksamkeit erfährt, die es nötig hätte.
Beeindruckend ist für mich die enge Kooperation zwischen dem Waldkindergarten und dem Talhof. Die Kinder lernen die Natur und den Wald kennen aber darüber hinaus den Umgang mit Tieren.
Bei meinem Austausch mit Jugendlichen vor Ort wurde klar, dass ein öffentlicher Platz für Jugendliche fehlt, an dem sie sich mit ihren Autos treffen können, sich austauschen können und nicht immer – weil sie auf Privatgelände stehen – von der Polizei vertrieben werden müssen. Dieser Platz wäre optimalerweise in einer Lage, an der keine Wohnbebauung vorhanden ist. Das Angebot könnte noch durch einen „Streetworker“ ergänzt werden. Dies sehe ich als wichtiges Element, mit dem die Stadtverwaltung den Kontakt zu den Jugendlichen auf Augenhöhe sucht und somit auch ein Rückzugsplatz für junge Heranwachsende schafft.
Natürlich müssen nach Corona die Jugendtreffs wieder geöffnet werden. Projekte, wie das bereits vom hsb 2009 umgesetzte Modell „Imbiss Blickfeld“ an der ZOH, sind lobenswerte Beispiele.

Bildung

Eine wichtige Grundlage im Leben der Jüngsten in unserer Gesellschaft ist Bildung. Gerade durch Corona haben wir erfahren müssen, wie schnell es zu Lernrückständen kommen kann. Niemand darf abgehängt werden, der Zugang zur Hardware muss gewährleistet sein, jeder muss seine Chance haben, bedarfsgerecht Lernrückstände aufzuholen. Die Sanierungen der Schulgebäude müssen weiter vorangetrieben werden, Zuschüsse abgerufen werden, um ein attraktives Lernumfeld zu schaffen. Über die Lehrpläne hinaus ist es mir jedoch ein Anliegen, den Schulen noch mehr Möglichkeiten zu eröffnen, die jungen Menschen zu einer bewussten Lebensgestaltung hinzuführen: Was brauche ich? Was kann ich? Wie gehe ich mit den Bedürfnissen anderer um und welche Verantwortung habe ich? Der Austausch der Schulen mit externen Kooperationspartnern spielt dabei eine wichtige Rolle und sollte weiter ausgebaut werden.
Erst jetzt wurden vom Land auch Mittel zugewiesen, um die Digitalisierung der Schulen noch schneller voranzutreiben.
Ganz besonders freut es mich, dass der DHBW Standort in Heidenheim für mehr als 28 Mio. Euro ausgebaut werden soll. Dies ist eine Investition in die Zukunft der Stadt und die gesamte Region.

Sicherheit und Ordnung

Es ist wichtig, den Gemeindevollzugsdienst gut auszustatten und regelmäßig fortzubilden. Gemeinsame Streifen mit dem Polizeivollzugsdienst erhöhen das Sicherheitsgefühl und die Sauberkeit in der Stadt. Als Oberbürgermeister und Dienstvorgesetzter der Ortspolizeibehörde und Feuerwehr, wäre es mir ein wichtiges Anliegen, die Zusammenarbeit der Blaulichtorganisationen (Polizei/DRK/THW/DLRG) weiter auszubauen und eine gemeinsame Konzeption ins Stadtentwicklungskonzept aufzunehmen.
Jedoch sehe ich auch „Streetworker“ als wichtiges Element, mit dem die Stadtverwaltung den Kontakt zu den Jugendlichen auf Augenhöhe sucht und somit auch ein Rückzugsplatz für junge Heranwachsende schafft.

Ortsteile Oggenhausen und Großkuchen

Bei meinen Gesprächen mit den Ortschaftsräten sowie den Ortsvorstehern konnte ich mich über die aktuell anstehenden Themen in den Ortsteilen Oggenhausen und Großkuchen informieren.
Das Bild rundeten die Besuche bei den Ortschaftsratssitzungen ab.
Persönlich würde es mich sehr freuen, wenn sich die Ortschaftsräte zusammen mit dem Gemeinderat und mir als Oberbürgermeister überlegen, ob wir in den jeweiligen Ortsteilen ein „Highlight“ der Städtischen Infrastruktur ansiedeln könnten, um das WIR-Gefühl zu fördern. Dies kann zum Beispiel ein Abenteuerspielplatz mit Grillstellen sein oder ähnliches. Sicher gibt es aus den Reihen der Bürgerschaft gute Ideen und Ansätze.
Das hätte den Vorteil, dass die Ortsteile besser ans ÖPNV-Netz angebunden werden können und die Stadtgesellschaft insgesamt sich verbundener zur Kernstadt fühlt.

Wohnen

Bezahlbarer Wohnraum ist für alle Menschen ein wichtiger Faktor. Die Miete ist ein fester Kostenfaktor, der monatlich zu Buche schlägt. Egal ob junge Menschen, die sich gerade in der Familiengründung befinden, oder ältere Menschen, die von der Rente leben – die monatlichen Fixkosten spielen immer eine wesentliche Rolle. Deswegen ist es die Verantwortung der Stadt, dafür zu sorgen, ausreichend bezahlbaren, barrierearmen Wohnraum zu schaffen. Auch eine attraktive Innenstadt kann nur gedeihen, wenn genügend Kaufkraft vorhanden ist.
Junge Familien werden außerdem zusätzlich durch Kinderbetreuungskosten massiv belastet. Bei der Konzeption ist auch auf nachhaltige Erstellung von Wohnraum zu achten. Damit meine ich intelligente Konzepte zur nachhaltigen Energiegewinnung, nachwachsende Baustoffe sowie Wohnkonzepte für Alt und Jung.
Hier sollten insbesondere mit der Baugesellschaft Heidenheim GmbH und der kreiseigenen Kreisbau­gesellschaft Heidenheim GmbH Konzepte im Rahmen des Stadtentwicklungsplanes erarbeitet werden. Das durch die Mieten erwirtschaftete Geld sollte reinvestiert werden.

Wirtschaftsförderung


Für ansässige aber auch neue Gewerbetreibende ist es wichtig, dass die Stadt ein gutes Flächenmanagement aufweist, indem immer ausreichend Flächen vorhanden sind.
Ein zentraler Ansprechpartner bei der Wirtschaftsförderung ist sinnvoll. In diesem Zusammenhang ist mir auch ein enger Austausch mit den einzelnen Gewerbetreibenden sehr wichtig. Denn nur mit einer gut funktionierenden und starken Wirtschaft vor Ort lassen sich geplante Projekte realisieren.
Bei Firmenerweiterungen oder Neuansiedlungen ist es wichtig zu prüfen, ob es Fördermöglichkeiten gibt, zum Beispiel „Entwicklung Ländlicher Raum (ELR)“, „LEADER“ oder sonstige Förderprogramme.
In meinen bisherigen Gesprächen mit Firmen, Gewerbetreibenden und Gastronomen hat mich besonders die Expertise der Firmen sowie die Verbundenheit zu Heidenheim beeindruckt.

Kultur / Tourismus


Mit dem über der Stadt thronenden Schloss Hellenstein ist man sich seiner langen Tradition bewusst. Publikumsmagnete wie der 1. FC Heidenheim, die Opernfestspiele, das Naturtheater Heidenheim, der Wildpark, das Waldbad und die schönen Wanderwege in der reizvollen Schwäbischen Alb bieten höchstes Potential, um eine hohe Lebensqualität in Heidenheim zu genießen. Der schöne gepflegte Brenzpark ist ein weiteres Aushängeschild der Stadt. Ein Ausbau des Radwegenetzes wird zusätzlich zur Attraktivität von Heidenheim beitragen. Diese guten Voraussetzungen ermuntern mich, mehr Touristen auf die Region aufmerksam zu machen.

Gemeinsam die Zukunft gestalten

Ihr Oberbürgermeister in Heidenheim.

Für mich ist der Austausch mit meinen Mitmenschen sehr wichtig. Sprechen Sie mich gerne an, ich freue mich über eine Nachricht von Ihnen.